Belastungen Archive | Luftreiniger ABC https://www.luftreiniger-abc.de/infos/belastungen/ Atmen Sie durch - Saubere Luft in den vier Wänden! Fri, 03 Jan 2025 10:40:26 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 Radon: Unsichtbare Gefahr in Innenräumen https://www.luftreiniger-abc.de/belastungen/radon/ https://www.luftreiniger-abc.de/belastungen/radon/#respond Fri, 03 Jan 2025 10:40:18 +0000 https://www.luftreiniger-abc.de/?p=968 Radon ist ein Edelgas, das auf natürliche Weise durch radioaktiven Zerfall in Gestein und Böden entsteht. In der Atmosphäre kommt […]

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Radon ist ein Edelgas, das auf natürliche Weise durch radioaktiven Zerfall in Gestein und Böden entsteht. In der Atmosphäre kommt es in geringer Konzentration vor und ist dort für den Menschen harmlos. Wenn es sich jedoch in Innenräumen ansammelt, stellt es ein gesundheitliches Risiko dar. Radon ist farb-, geruch- und geschmacklos, was seine Erkennung ohne spezielle Sensoren nahezu unmöglich macht.

Wie entsteht und verteilt sich Radon?

Radon kommt überall in der Natur vor und ist das Ergebnis des radioaktiven Zerfalls von natürlichem Uran, das im Erdreich in Gesteinen und Böden vorkommt. In Folge variiert die Konzentration stark in Abhängigkeit der geologischen Gegebenheiten. Besonders in Gebieten mit uranhaltigem Gestein oder lockeren Böden kann Radon in großen Mengen freigesetzt werden.

In Innenräume dringt Radon durch undichte Stellen wie kleinste Risse im Fundament, Fugen oder Rohrdurchführungen ein. Es sammelt sich vor allem in schlecht belüfteten Räumen an, da es schwerer als Luft ist und dazu neigt, sich in Kellern oder unteren Etagen zu konzentrieren.

Gesundheitsrisiken durch Radon

Die Hauptgefahr von Radon liegt in seiner Radioaktivität bzw. seinem radioaktiven Zerfall, denn auch die Atomkerne des Radon sind instabil und zerfallen. Dabei ensteht energiereiche Alpha- und Beta-Strahlung. Wenn Radon eingeatmet wird, dann wirkt diese Strahlung schädigend auf das Lungengewebe. Langfristig erhöht eine hohe Radon-Belastung das Risiko für Lungenkrebs erheblich. Nach dem Rauchen ist Radon weltweit die zweithäufigste Ursache für diese Krankheit.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Radon-Konzentrationen in Innenräumen möglichst unter 100 Becquerel pro Kubikmeter (Bq/m³) zu halten. In vielen Ländern gibt es gesetzliche Grenzwerte, die häufig bei 200 bis 300 Bq/m³ liegen. In Deutschland schreibt das Strahlenschutzgesetz vor, dass der Wert von 300 Bq/m³ in Arbeits- und Aufenthaltsräumen im Jahr nicht überschritten wird.

Regelmäßige Messungen sind notwendig, um sicherzustellen, dass die Belastung unter diesen Werten bleibt.

Radon-Messung in Innenräumen

Da Radon weder sichtbar noch ohne spezielle Geräte nachweisbar ist, sind Messungen unerlässlich, um die Belastung in Wohn- und Arbeitsräumen zu bewerten. Besonders in Regionen mit bekannten Radon-Hotspots sollte die Messung ein fester Bestandteil der Wohnraumüberprüfung sein.

Es gibt eine Vielzahl von Radon-Sensoren, die von einfachen Kurzzeitmessgeräten bis hin zu fortschrittlichen Langzeitüberwachungsgeräten reichen. Sie ermöglichen es, die Konzentration des Gases präzise zu messen und gegebenenfalls geeignete Gegenmaßnahmen wie bessere Belüftung oder bauliche Abdichtungen einzuleiten.

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Wie wird man Schimmel wieder los? https://www.luftreiniger-abc.de/belastungen/wie-wird-man-schimmel-wieder-los/ Thu, 28 May 2015 18:25:50 +0000 http://www.luftreiniger-abc.de/?p=392 Ist der Schimmel ersteinmal in den vier Wänden, sollte man sich schnell darum kümmern ihn wieder loszuwerden, denn der Schimmelpilz […]

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Ist der Schimmel ersteinmal in den vier Wänden, sollte man sich schnell darum kümmern ihn wieder loszuwerden, denn der Schimmelpilz wächst nicht nur unschön an Wänden oder Möbeln, sondern produziert neben giftigen Stoffen auch unentwegt neue Sporen, die die Atemluft belasten. Asthma und andere Atemwegserkrankungen sind, vor allem bei Kindern, leider keine Seltenheit.

Abstellen der Ursachen

Schimmelbildung kann nur verhindert werden, wenn den Schimmelpilzsporen die Wachstumsgrundlagen entzogen werden. Welche das sind und wie das Wachstum verhindert werden kann, können Sie in unserem Artikel zum Thema Wie kann man Schimmel verhindern? nachlesen.

Helfen diese Maßnahmen nicht, sollte sich unbedingt ein Sachverständiger die Räume anschauen. Oftmals kommen auch Baumängel, fehlende oder falsche Isolierung in Frage. Die Behebung des Mangels ist dann entweder Sache der Hausverwaltung, des Besitzers oder bei rechtzeitiger Erkennung des Bauunternehmens.

Schimmel beseitigen

Die Schimmelbeseitigung können Sie je nach Ausmaß selbst vornehmen oder einem Profi überlassen. Während kleinflächiger Schimmel selbst beseitigt werden kann, gehört die Beseitigung von großflächigem Schimmel (ganze Wände oder Zimmer) in die Hände von Profis. Der Grund hierfür liegt in den notwendigen Arbeiten, der notwendigen Sorgfalt und den Schutzmaßnahmen, denn wer auch immer Schimmel entfernt, setzt sich einer hohen Belastung durch Schimmelsporten aus. Von daher sind ein paar Voraussetzungen für die Beseitigung von Schimmel zu erfüllen.

Voraussetzungen für das Entfernen von Schimmel

Möchten Sie Schimmel selbst entfernen besorgen Sie sich aus der Apotheke oder dem Baumarkt Staub- oder Atemmasken, um das Einatmen der Schimmelsporen zu verhinden. Ebenfalls in Apotheke oder Baumarkt erhalten Sie Einweghandschuhe, die Sie während der Reinigung tragen sollten. Das liegt zum einen am Schimmel selbst, zum anderen an den aggresiven Mitteln die zur Reinigung benötigt werden.

Sorgen Sie während, spätestens aber nach der Reinigung für gute Durchlüftung der Räume, so dass umherfliegende Sporen den Weg nach draußen finden. Auch chemische Reinigungsmittel auf Chlorbasis erfordern ein gründliches Lüften schon während des Einsatzes.

Wenn es möglich ist, schicken Sie ihre Kinder mit den Großeltern in den Zoo oder auf den Spielplatz. Auch Haustiere leiden unter Schimmelsporen in der Luft, so dass nach Möglichkeit hier ein anderer Raum oder ein anderes Quartier gefunden werden sollte.

Mittel zur Schimmelbekämpfung

Im Baumarkt oder Online-Handel findet man verschiedene Produkte verschiedener Anbieter, die den Schimmelpilz abtöten sollen. Sie basieren meistens auf den Chlorverbindungen Benzalkoniumchlorid oder Didecylmethylammoniumchlorid und sollen auch im Nachhinein das Wachstum des Schimmels an der gleichen Stelle hemmen. Die Chlorverbindung sorgt nicht nur für das Absterben des Schimmelpilzes, sondern hellt die Befallsstelle aufgrund seiner bleichenden Wirkung auch auf. Ein Schatten bleibt meistens bestehen, so dass ein Überstreichen erfolgen muss. Besonders beliebt sind die Produkte von

  • Webpos
  • Mellerud
  • Pufas
  • Ago

In der Regel werden die Mittel per Sprühflasche auf die befallene Fläche aufgebracht. Die Fläche wird anschließend mit einem trockenen Tuch abgetupft. Bei einigen Produkten muss der Vorgang mehrmals wiederholt werden.

Neben den chemischen Mittel eignet sich 70-80% Alkohol gleichermaßen gut. Der Vorteil des Alkohols ist dessen schnelle Verflüchtigung. Während die auf Chlor basierten Mittel noch Tage nach der Behandlung wahrnehmbar sind, verfliegt der Geruch des Alkohol bereits nach wenigen Stunden vollends.

Schimmelentfernung nach Wasserschäden

Nach einem Wasserschaden kommt es auch in den meisten Fällen zu einem mehr oder weniger großen Schimmelbefall. Auch wenn der eigentliche Wasserschaden schon behoben ist, bleibt es nicht aus, den Schaden hinsichtlich Schimmelbildung und -bekämpfung begutachten zu lassen. Dringt Wasser durch einen Revisionsschacht in Gipskartonplatten ein, saugen die Platten sich meist vollständig mit Wasser voll und es dauert eine lange Zeit bis diese Abtrocknen. Auch aus Gründen der Materialschwächung wird hier oft die (teilweise) Entfernung und der Neuaufbau der betroffenen Wände in Erwägung gezogen.

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Wie kann man Schimmel verhindern? https://www.luftreiniger-abc.de/belastungen/wie-kann-man-schimmel-verhindern/ Thu, 28 May 2015 18:23:24 +0000 http://www.luftreiniger-abc.de/?p=390 Damit Schimmel entstehen kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein: Schimmelsporen Wasser Substrat/Nährboden Wärme Fehlt es an einer der vier Voraussetzungen […]

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Damit Schimmel entstehen kann, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Schimmelsporen
  • Wasser
  • Substrat/Nährboden
  • Wärme

Fehlt es an einer der vier Voraussetzungen ist ein Schimmelpilzwachstum nicht möglich. Dabei kann aber nur ein Punkt sinnvoll vom Menschen beeinflusst werden: Wasser. Während Schimmelsporen auf natürliche Art und Weise in der Luft vorkommen, ein Wohnen ohne Wärme nicht in Frage kommt und Wände in der Regel tapeziert sind bzw. Staub als Substrat überall vorhanden ist, kann durch die Reduzierung von „feuchten Ecken“ eine Schimmelbildung unterbunden werden. Dies trifft allerdings nur zu, wenn die Feuchtigkeit nicht durch einen Wasserschaden oder undichtes Material herrührt.

Woher kommt das Wasser?

Wasser befindet sich in unterschiedlichen Konzentrationen in der Luft. Dabei kann Luft mit einer bestimmten Temperatur nur eine bestimmte, maximale Menge an Wasser aufnehmen. Ist diese Menge erreicht, dann spricht man von einer relativen Luftfeuchtigkeit von 100%, denn sie ist relativ zur Gesamtmenge Wasser, welche die Luft aufnehmen kann.

Trifft diese warme und feuchte Luft auf eine kalte Fläche, so kühlt die Luft ab und kann in Folge weniger Wasser aufnehmen – die relative Luftfeuchtigkeit nimmt zu. Übersteigt die relative Luftfeuchtigkeit der kalten Luft 100%, dann schlägt sich das Wasser, das nun nicht mehr in der Luft gebunden werden kann an der kalten Fläche nieder. Es kondensiert.

Dieses Kondenswasser ist die Grundlage für Schimmelwachstum.

Wie kann ich Kondenswasser verhindern?

Man sieht, dass man die Bildung von Kondenswasser auf unterschiedliche Art verhindern kann:

  • Reduzieren der Luftfeuchtigkeit
  • Erhöhen der Temperatur

Reduzieren der Luftfeuchtigkeit

Wasser kondensiert an kalten Flächen immer dann, wenn die Luft aufgrund ihrer niedrigen Temperatur den hohen Wasseranteil nicht mehr tragen kann. Mit einem Hygrometer kann die relative Luftfeuchtigkeit gemessen werden. Es muss aber beachtet werden, dass die max. Luftfeuchtigkeit von der Lufttemperatur abhängig ist. Wird in der (warmen) Raummitte gemessen, kann der Wert weit unterhalb von 100% liegen. Die Messung an den kalten Flächen (genauer: in der Umgebungsluft der kalten Flächen) fördert aber einen höheren Wert zutage. Diese Gesetzmäßigkeit sorgt regelmäßig für Fehleinschätzungen, wenn die Raumluft gemessen wird, das Hygrometer einen Wert im grünen Bereich anzeigt und es dennoch zur Bildung von feuchten Stellen kommt.

Richtiges Lüften

Das richtige Lüften gehört zur einfachsten Form der Reduzierung der Luftfeuchtigkeit. Durch das Öffnen von Fenstern und Türen wird die feuchte Luft durch frische Luft ausgetauscht. Dabei ist es am wirksamsten, wenn die Fenster zum Lüften mehrmals täglich für 5-10 Minuten vollständig geöffnet werden. Wo es die Räumlichkeiten zulassen, kann man durch das Öffnen gegenüberliegender Fenster einen Durchzug erzeugen und den Luftaustausch beschleunigen. Aus zwei Gründen sollte auf das Ankippen der Fenster verzichtet werden:

  • Die Zeit von 5-10 Minuten reicht in der Regel nicht aus, um die Feuchtigkeit sinnvoll abzutransportieren.
  • Wird das gekippte Fenster länger offen gehalten, kühlt der Raum und insbesondere die Wände aus. Sind die Wände erst einmal kühl, benötigt es eine lange Zeit, bis sie wieder warm werden. In dieser Zeit bilden sie aber kalte Fläche, die zur Bildung von Kondenswasser neigen.

Lüften im Sommer oder bei Regen

Nicht immer hat das Lüften auch eine Reduzierung der Luftfeuchtigkeit zur Folge. Gerade in den Sommermonaten kann das Lüften auch dazu führen, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit in den Räumen erhöht. Die Ursache liegt wieder in dem Umstand begründet, dass warme Luft mehr Wasser aufnehmen kann, als kalte Luft. Die in der Regel feuchtwarme Sommerluft kühlt in Räumen schnell ab und verringert dadurch ihre Fähigkeit Wasser zu binden – die relative Luftfeuchtigkeit steigt an.

Wenn Lüften nicht hilft

Nicht immer führt Lüften zum erhofften Ziel, weil es z.B. nicht möglich ist bzw. die Luftfeuchtigkeit schneller wieder ansteigt, als dass ein Lüften durchführbar ist. Schon unter normalen Umständen ist dreimaligen Lüften am Tag mit dem Beruf schwer vereinbar. Wenn besondere Umstände, z.B. Bautrocknung oder Behebung von Wasserschäden vorliegen, kommen Bautrockner (zur einmaligen) oder Luftentfeuchter (zur dauerhaften) Reduzierung der Luftfeuchtigkeit zum Tragen.

Erhöhen der Temperatur

Neben dem Lüften spielt auch das richtige Beheizen eines Raumes eine wesentliche Rolle bei der Verhinderung von Feuchtigkeits- und Schimmelbildung. Werden Wohnräume nur unzureichend beheizt, kühlen vor allem die Wände mit der Zeit. Wie oben bereits beschrieben, schlägt sich Luftfeuchtigkeit am ehesten an kalten Flächen nieder. Als solche bieten sich die kühlen Wände natürlich an. Durch ein regelmäßiges, moderates Heizen werden auch Wände und Fensterflächen erwärmt. Die Bildung von feuchten Wänden und Niederschlag an den Fenstern wird so wirksam reduziert.

Ein durchgehendes, moderates Heizen ist auch dann sinnvoll, wenn eine Immobilie eine zeitlang nicht bewohnt wird.

Präventive, chemische Maßnahmen

Ist absehbar, dass ein Raum dauerhaft mit Feuchtigkeit zu kämpfen hat, können besondere Tapeten oder Anstrichfarben mit fungiziden Zusätzen genutzt werden. Beide Ansätze funktionieren nicht einwandfrei und je nach Fabrikat beinhalten die Zusätze Chlor oder chlorhaltige Verbindungen, die ausdünsten und die Raumluft belasten können. Gereitzte Schleimhäute und Atemwege sind dann nicht auszuschließen.

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Wie entsteht Schimmel? https://www.luftreiniger-abc.de/belastungen/wie-entsteht-schimmel/ Thu, 28 May 2015 18:20:46 +0000 http://www.luftreiniger-abc.de/?p=387 Bei Schimmel handelt es sich um einen flächig wachsenden Pilz der sich im Haus oder der Wohnung vor allem an […]

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Bei Schimmel handelt es sich um einen flächig wachsenden Pilz der sich im Haus oder der Wohnung vor allem an Wänden, Fensterlaibungen, Dichtungsfugen, aber auch Möbeln und Büchern bilden kann. Die wesentlichen Voraussetzungen zur Schimmelbildung sind schnell erfüllt:

  • Schimmelsporen
    Im Kampf gegen Schimmelsporen wird der Mensch immer den kürzeren ziehen. Das liegt daran, dass Schimmelsporen auf natürliche Weise in der Luft vorkommen. Ausschließen kann man sie nur in Reinräumen, wie sie in der Industrie vorkommen. Im privaten Bereich können Luftreiniger für eine deutliche Reduktion der Schimmelsporen in der Atemluft sorgen.
  • Wasser
    Wasser ist der Quell allen Lebens, und das gilt auch für Schimmelpilze. Die Menge Wasser als Teil der Luftfeuchtigkeit reicht aber in der Regel nicht aus, um Schimmelsporen das Wachstum zu ermöglichen. Gerade in der kalten Jahreszeit schlägt sich das Wasser aber an kalten Stellen nieder und sorgt somit für ausreichend Versorgung. Aber auch feuchte Wände aufgrund defekter oder unzureichender Isolierung können die Grundlage bilden.
  • Substrat
    Auch ein Schimmelpilz braucht zum Wachstum ein Substrat aus dem er Nährstoffe entziehen kann. Schimmelpilze sind dort sehr genügsam. In Tapeten befindet sich Zellstoff und teilweise Holzstückchen, aber auch Staub liefert Nährstoffe.
  • Wärme
    Laufen die Heizungen im Winter, sorgt das automatisch für die benötigte Wärme.

Schimmel bildet sich also generell immer dort, wo die oben genannten Voraussetzungen erfüllt sind. Schimmelsporen, Wärme und ein Substrat finden sich überall. Das benötigte Wasser ist in der Regel Kondenswasser oder eindringendes Wasser aufgrund von Wasserschäden oder undichten Materialien.

Warum bildet sich Schimmel vor allem im Winter?

Im Winter kommen mehrere Dinge zusammen, die die Entstehung von Schimmel begünstigen. Aufgrund der niedrigen Temperaturen halten sich Menschen eher in geschlossenen, meist überheizten Räumen auf. Durch Ausdünstungen der Menschen, aber auch Benutzung von Dusche, Bad und Küche, sowie dem Aufhängen von Wäsche in den Räumen gelangt Wasser in die Luft. Gerade warme Luft kann vergleichsweise viel Wasser in Form von Wasserdampf aufnehmen. Um die behagliche Wärme nicht zu stören, werden Fenster und Türen zum Lüften geschlossen gehalten, d.h. in den Räumen entwickelt sich ein feucht-warmes Milleau, das wir Menschen nicht besonders stark wahrnehmen bzw. der Unbehaglichkeit durch Kälte vorziehen.

Trifft diese feucht-warme Luft auf kalte Flächen, dann kondensiert das Wasser an der kalten Fläche. Wände und Fensterleibungen sind meist tapeziert und die Zellulose der Tapeten bietet den Schimmelsporen neben der Wärme und dem Wasser das benötigte Substrat. In Dichtungsfugen ist zwar keine Zellulose vorhanden, wohl aber Staub, der dem Schimmelpilz gleichermaßen als Substrat dienen kann.

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